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kaum mehr aus den Köpfen der Männerwelt wegzudenken. Dabei war das früher einmal anderst. Auch Dessous haben ihre eigene Geschichte. Bis Dessous so aussahen, wie sie es heute tun, hatten sie eine sehr lange Entwicklungszeit hinter sich. Dabei fing alles schon vor etwa 20.000 Jahren an, als der erste Lendenschurz getragen wurde. Dieser diente dazu die empfindlichen Körperteile des Menschen vor zahlreichen Umwelteinflüssen zu schützen. Leider war der Lendenschurz noch etwas unbequem zu tragen, denn er bestand entweder aus Fell, Flechtwerk, Bast oder Hanf .
Sogar Zeichnungen aus dem alten Ägypten verraten uns, dass sie durchaus einen Lendenschurz getragen haben mussten. Sie verwendeten jedoch ein Leinentuch, welches sie sich um die Hüften banden. Die etwas höheren Personen des ägyptischen Reiches trugen diese Leinentücher sogar knielang.
Etwas später wurde auch in Griechenland erstmals Unterwäsche getragen. Die Griechen trugen einen sogenannten Chiton. Der Chiton wurde meistens aus Leinenrechtecken oder aber Baumwollstoff gefertigt. So gewann die Unterwäsche schon etwas mehr an Komfort. Während die Frauen den Chiton bis zu den Knöcheln trugen, um auch ja alles zu verdecken, trugen ihn die Männer etwa in Knielänge. Um den Körper besser zur Geltung zu bringen drapierte man die Stoffteile jeweils oberhalb und unterhalb des Gürtels. |
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